KonficampSLG15.jpg

Mehr als 100 Konfirmanden verbrachten drei abwechslungsreiche Tage auf dem Konficamp vom 26.bis 28. Juni in der Umweltstation Unterallgäu bei Legau.

„Angekommen – Angenommen?“ lautete das diesjährige Motto des Konficamps, an dem sich die Kirchengemeinden Altshausen, Aulendorf, Bad Buchau, Bad Schussenried, Bad Saulgau, Erolzheim-Rot, sowie Riedlingen mit Ertingen und Pflummern beteiligten. Gemeinsam mit ihren Pfarrern hat ein 46köpfiges Team drei Tage gestaltet, um den Konfirmanden einen unvergesslichen Start in das Konfirmandenjahr zu ermöglichen.

Bereits am Donnerstag bauten mehr als 30 Mitarbeiter die Zeltstadt für die Konfirmanden auf. Eine Mitarbeiterin merkte an: „Als Konfirmandin habe ich gar nicht mitbekommen wie viel Arbeit es macht das Konficamp aufzubauen. Da bekommt man ja nur das Camp selber mit.“ Auf insgesamt drei LKWs, zwei Anhängern und vielen Autos wurde das Material angefahren. Bis zum Abend wurde alles vorbereitet um den Konfirmanden ein schönes Camp zu ermöglichen.

Mit einem Geländespiel angelehnt am „Siedler von Catan“ ging es los. Hier mussten sich die Konfis mit Fragen wie „Was ist der Unterschied zwischen einem Auto und einer Rolle Klopapier?“ auseinandersetzen oder ihr Geschick beim Bau einer Menschenpyramide unter Beweis stellen.

In Zeltgruppen erarbeiteten die Konfirmanden anschließend was ausgeschlossen sein für sie bedeutet. Die Konfirmanden berichteten von Situationen in denen sie ausgeschlossen waren. Anhand der Geschichte von Zachäus dem Zöllner erarbeiteten sie heraus was Jesus anders macht als alle anderen.

Bei einer Nachtwanderung nach Maria Steinbach mit einem Taizégebet in der dortigen Wallfahrtskirche wurden die Konfis ihre letzte Energie los, so dass viele anschließend glücklich und müde ins Bett gingen.

Auch der Samstag war voll mit Programm. Neben der thematischen Einheit zum Motto des Konficamps standen viele Workshops auf dem Programm. Für einige ging es auf die Iller zum Kanufahren, einige tanzten, spielten Ultimate Frisbee oder beteiligten sich an einer Wasserbombenschlacht. Mit dem Bauen von Kekshäusern, Taschen bedrucken oder beim Herstellen einer Kette konnten die Konfis ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Beim bunten Abend konnten die Konfis mit ihren Zeltgruppen in vielen kleinen Spielen zeigen, dass sie das beste Zelt haben. Es wurde getanzt, gesungen und viel gelacht bei den zahlreichen Spielen.

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem die Konfirmanden die Ergebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren lassen konnten, endete das Konficamp.

Dass das Konficamp gelungen war, zeigt das Fazit vieler Konfirmanden: „Nächstes Jahr fahre ich als Helferin wieder mit!“